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Nachrichtenarchiv Mineralbrunnen Überkingen GmbH & Co. KGaA

Positive Unternehmensentwicklung zum Halbjahr 2011 und Abbau der Finanzschulden

  • Positive Absatzentwicklung bei den aktiven Marken im ersten Halbjahr
  • Halbjahresumsatz im Konzern (fortzuführender Bereich) von 69,2 Mio. € 
(Vorjahr: 79,0 Mio. €)
  • EBITDA-Rendite (fortzuführender Bereich) von 6,8 Prozent (Vorjahr: 8,0 %)
  • Restrukturierungskosten und Veränderung im Unternehmensportfolio mit Ergebniswirkung
  • Periodenergebnis nach Steuern beläuft sich auf 10,8 Mio. € (Vorjahr: -3,5 Mio. €)
  • Abbau der Finanzschulden um 43,7 Mio. €
  • Eigenkapitalquote von 24,2 Prozent (Vorjahr: 24,5 %)

Bad Überkingen, 30. August 2011 – Die Entwicklung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG verzeichnete im ersten Halbjahr 2011 einen erneut positiven Verlauf. Der Konzernabsatz konnte – auf Basis des bestehenden Markenportfolios – gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Die positive Entwicklung resultiert zu einem wesentlichen Teil aus dem Absatzverlauf bei den Kernmarken Teinacher und Niehoffs Vaihinger. Leicht getrübt wird die Entwicklung von einem Absatzrückgang bei den im Handel vertriebenen Fruchtsaftmarken Merziger und Lindavia.



Die Umsatzerlöse im Konzern beliefen sich – bedingt durch die Veräußerung der Brunnenbetriebe in Bad Überkingen und Fachingen – im Berichtszeitraum auf 
69,2 Mio. € (Vorjahr: 79,0 Mio. €). Bereinigt um diese einmaligen Besonderheiten lag der Umsatz im Berichtsjahr nahezu auf dem Vorjahreswert.



Auf der Kostenseite wirkten sich die Restrukturierungsaktivitäten in nahezu allen Positionen aus. Der Materialaufwand ging im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent zurück. Ebenfalls reduziert wurde der Personalaufwand. Der Konzern beschäftigte im Berichtszeitraum im Durchschnitt 672 Mitarbeiter (Vorjahr: 768 Mitarbeiter). Durch den Personalrückgang sanken die Personalkosten um 
5,0 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Im gleichen Zeitraum gingen – bedingt durch das verschlankte Beteiligungsportfolio – die Abschreibungen deutlich um 
24,2 Prozent zurück. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um 18,3 Prozent reduziert werden.

Restrukturierungsaufwand wirkt noch auf das operative Ergebnis

Der laufende Restrukturierungsprozess führte im Berichtszeitraum noch zu Kostenbelastungen von insgesamt 4,3 Mio. €, die das Gesamtergebnis beeinträchtigen. Das EBITDA belief sich bedingt durch den separaten Ausweis des Ergebnisanteils der Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH im Berichtszeitraum auf 4,7 Mio. € (Vorjahr: 6,3 Mio. €). Dadurch betrug die EBITDA-Rendite 6,8 Prozent (Vorjahr: 8,0 %). Das EBIT – ebenso ohne Fachingen – verbesserte sich trotz der genannten Restrukturierungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf -1,6 Mio. € (Vorjahr: -2,0 Mio. €).



Das in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführte „Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Bereich“ beinhaltet den Erlös aus dem Verkauf von Sachanlagen der Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH sowie das dazugehörige Beteiligungsergebnis im Berichtszeitraum. Unter Berücksichtigung dieses Sondereffekts ergab sich im Berichtszeitraum ein Konzernergebnis von 
10,8 Mio. € (Vorjahr: -3,5 Mio. €). 



Bezogen auf die Aktien betrug zum Halbjahr das Ergebnis je Stammaktie 1,37 € (Vorjahr: -0,44 €) und je Vorzugsaktie 1,48 € (Vorjahr: -0,33 €).

Abbau der Finanzschulden um 43,7 Mio. €

Die maßgeblichen Änderungen in der Vermögens- und Kapitallage resultieren zum einen aus der Veräußerung des Brunnenbetriebs in Bad Überkingen. Zum anderen hat der Konzern – durch Veräußerung des in der Bilanzposition „Wertpapiere“ aufgeführten Spezialfonds und der dadurch möglichen Rückführung der Finanzschulden – die Bilanzsumme deutlich gesenkt. Die zum Stichtag ausgewiesene Netto-Liquidität des Konzerns belief sich auf 4,4 Mio. € (Vorjahr:
 -53,1 Mio. €). Die Finanzschulden wurden durch Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren sowie aus Mitteln aus dem laufenden Cashflow um 43,7 Mio. € abgebaut. Damit hat das Unternehmen einen wesentlichen Schritt in der Schuldenkonsolidierung vollzogen.



Mit den getroffenen Maßnahmen verfügt das Unternehmen über eine gute Liquidität. Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 24,2 Prozent (Vorjahr: 24,5 %) und hat sich seit Jahresbeginn um rund 7 Prozent verbessert.

Verhalten positiver Ausblick für 2011


Für das Geschäftsjahr 2011 wird – auf Basis der fortzuführenden Bereiche – von einer stabilen Absatz- und Umsatzentwicklung ausgegangen. Von einem signifikanten Wachstum ist angesichts der weiterhin stagnierenden Konsumnachfrage in Deutschland vorerst nicht auszugehen. Für die Ergebnisentwicklung wird ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern erwartet, zu der die nachhaltigen Kostensenkungen erheblich beitragen werden. Das EBIT im Konzern wird voraussichtlich – aufgrund des bisherigen Jahresverlaufs und bereinigt um die positiven Sondereffekte aus dem Verkauf des Brunnenbetriebs in Fachingen – ausgeglichen ausfallen. Eine Aussage zur Dividendenentwicklung wird nicht getroffen.

Kontakt

Nicole Gotter
IR / PR-Referentin – Presse und Investor Relations

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
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D-73337 Bad Überkingen

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